50 Jahre Golf GTI.
Historie einer Ikone
Eine Ikone. Drei magische Buchstaben. Acht Generationen. Entdecke die Evolution einer Legende, die bis heute Massstäbe setzt.
GOLF I GTI
1976–1983
Gebaut werden sollen vom «Sport-Golf», wie der GTI in der Projektphase heisst, lediglich 5000 Stück. Doch schon im Jahr seiner Markteinführung wird diese Zahl mehrfach übertroffen. Mit 110 PS und 810 Kilogramm Leergewicht ist der 182 km/h schnelle GTI hochdynamisch, bietet den gleichen Alltagsnutzen wie der normale Golf und bleibt erschwinglich. Die Fahrzeugklasse der frontgetriebenen Kompaktsportwagen ist geboren.
461 700 produzierte Exemplare
GOLF II GTI
1984–1991
Der zweite Golf GTI setzt die Philosophie der ersten Generation nahtlos fort. Bereits Kult sind Designelemente wie der rote Rahmen im Kühlergrill, die Karo-Sportsitze und der Golfball-Schaltknauf. Die Motorleistung des Vierzylinders liegt 1984 bei 112 PS, 1990 schnellt sie im Golf GTI G60 auf 160 PS hoch. Im selben Jahr durchbricht der Kompaktsportler die Schallmauer von einer Million gebauter Exemplare.
628 000 produzierte Exemplare
GOLF III GTI
1991–1997
Das Design der dritten Generation ist weniger kantig, und statt runde Doppelscheinwerfer prägen breite Leuchten die Front. Erstmals verfügt der Golf GTI über einen Dachkantenspoiler. Leistungsmässig geht es mit 115 PS los, es folgt der Golf III GTI 16V mit 150 PS. 1996 bereichert ein 110 PS starker Turbodiesel das GTI-Spektrum; im gleichen Jahr erscheint das erste Jubiläumsmodell «20 Jahre GTI».
327 000 produzierte Exemplare
GOLF IV GTI
1998–2003
Die vierte Generation tritt zurückhaltend auf und verzichtet als einzige auf den roten Streifen im Kühlergrill. Qualitativ macht sie einen grossen Sprung, besonders was Karosserie und Interieur betrifft. Die Benziner – Vier- und Fünfzylinder – leisten bis zu 170 PS, die Diesel bringen es auf maximal 150 PS. 2001 feiert Volkswagen mit dem 180 PS starken Turbo-Sondermodell «25 Jahre GTI» das erste Vierteljahrhundert der Ikone.
164 900 produzierte Exemplare
GOLF V GTI
2004–2008
Der fünfte Golf GTI setzt die Ur-Idee wieder deutlich sportlicher um – mit einer geschärften Optik samt rot eingefasstem Kühlergrill, Front- und Dachkantenspoiler, verchromten Doppelendrohren, neuen Sportsitzen und High-End-Fahrwerk. Viel Punch hat bereits der Basis-200-PS-Turbobenziner, der 2006 allerdings vom «Edition 30» mit 230 PS übertroffen wird.
181 000 produzierte Exemplare
GOLF VI GTI
2009–2012
Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck übernimmt höchstpersönlich die Feinabstimmung der sechsten Generation. Erstmals kommt serienmässig das elektronische Quer-Sperrdifferenzial XDS zum Einsatz, was zu einem noch präziseren Fahrverhalten führt. Topversion ist 2011 die «Edition 35» mit 235 PS. Als Premiere gibt es den Golf GTI ab 2012 zudem als Cabriolet.
199 900 produzierte Exemplare
GOLF VII GTI
2013–2020
Der siebte Golf GTI basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) und kommt in zwei Versionen auf den Markt: mit 220 PS und als Performance mit 230 PS. Zum 40-jährigen Jubiläum erscheint das Sondermodell Clubsport, das als erster GTI die Sechs-Sekunden-Marke bis 100 km/h knackt. Die Grenzen zum Motorsport lösen der zweisitzige Clubsport S (310 PS) sowie der an den Rennboliden angelehnte Golf GTI TCR (290 PS) auf.
390 000 produzierte Exemplare
GOLF VIII GTI
2020 bis heute
In der achten Generation feiert der neue Fahrdynamikmanager von Volkswagen seine Premiere. Er koordiniert die elektronische Differenzialsperre «XDS+», die Dämpferregelung «DCC» sowie die Vorderachsquersperre. Die Basisversion des Golf VIII GTI liefert nach einem Update 265 PS, der Clubsport bleibt bei 300 PS und das Jubiläumsmodell Edition 50 wird mit 325 PS zum stärksten Golf GTI aller Zeiten. Bis heute wurde der Kompaktsportler über 2,5 Millionen Mal verkauft, 140 000 Exemplare davon in der Schweiz.
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